Chorprofil

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Ein junger Chor mit langer Tradition

Mit diesem Jahresprogramm stellt sich ein junger Chor mit langer Tradition vor. 1957 gegründet, führte der Kammerchor Oberthurgau unter Leitung von Samuel Daepp immer wieder grosse Werke der Chorliteratur auf und bildete damit einen wichtigen Anker im Kulturleben dieser Region. Mario Schwarz führte diese Tradition von 1988 bis 2014 mit grossem Erfolg weiter. Zwei Dirigenten haben somit diesen Chor über mehr als 55 Jahre geprägt.

Roman Walker brachte als musikalischer Leiter ab Herbst 2014 frischen Wind in den Chor. Getreu seinem Versprechen, abseits der gängigen Chorhauptstrassen zu musizieren, führte er den Konzertchor Ostschweiz in den letzten zwei Jahren mit viel Elan und Enthusiasmus auf neue Wege und stiess damit sowohl bei den Sängerinnen und Sängern wie auch bei der Zuhörerschaft auf grosse Begeisterung. Da er nun selbst zu neuen Ufern aufgebrochen ist, steht der Chor seit Januar 2017 unter der musikalischen Leitung von David Bertschinger.

2010 fusionierte der bis dahin selbständige Verein mit Sitz in Arbon mit dem Collegium Musicum St. Gallen zum Collegium Musicum Ostschweiz. Um wieder mehr Spielraum für eine eigenständige Entwicklung zu erhalten, gründeten die Mitglieder des früheren Kammerchors Oberthurgau unter dem Namen Konzertchor Ostschweiz einen neuen Verein mit Sitz in Arbon, der mit dem Konzertjahr 2016 sein erstes Konzertprogramm anbietet.

Klassische Chorkonzerte abseits der grossen Zentren

Der Konzertchor Ostschweiz setzt sich zum Ziel, anspruchsvolle Chorwerke aus verschiedenen Epochen aufzuführen. Dabei sollen auch weniger bekannte Werke zum Repertoire gehören. So wird der Chor in den nächsten Jahren auch unbekannte Schätze aus schweizerischen Klöstern in sein Programm aufnehmen.

Die Ostschweiz vom Bodensee zum Säntis mit den Kantonen Thurgau, St. Gallen und beide Appenzell ist regionaler Schwerpunkt für die Konzerte und für die Rekrutierung von Sängerinnen und Sängern. Hier wollen wir einen festen Platz als Anbieter von klassischen Konzerten einnehmen. Dabei gehen wir bewusst in die Region, so 2016 nach Arbon, Amriswil, Uzwil, Speicher, Teufen, Appenzell und Pfäfers.